Normalerweise entwickelt sich jeden Monat nur eine Eizelle in den Eierstöcken einer Frau. Um eine Eizellenspende effizient zu gestalten, erhält die Spenderin eine Behandlung zur Stimulierung ihrer Eierstöcke. So reift im weiblichen Zyklus mehr als nur eine Eizelle heran, denn nicht alle erhaltenen Eizellen sind tatsächlich für eine Spende verwendbar. Einige Eizellen reifen normalerweise nicht vollständig heran, während andere aus bislang ungeklärten Gründen nicht befruchtet werden können.
Die IVF Methode wird schon seit 30 Jahren eingesetzt. Die Eizellspendebehandlung wurde erst bei Rindern ausgeübt um die Produktion von Milch zu erhöhen. Dieser Prozess wird bis heute weiter vorangetrieben, um die Zahl der produzierenden Tiere zu erhöhen. Die Eier werden von gesunden weiblichen Kühen gesammelt und mit Sperma von gesunden Bullen befruchtet. Die Weibchen werden von den Embryonen ausgewählt und dann übertragen. Dieser Prozess ist weit verbreitet, um die Wirtschaft in der Landwirtschaft zu verbessern.

Die erste Eizellspende wurde bei Dr. Jon Buster in den USA transferiert. Die Übertragung führte zu einer Schwangerschaft mit einer Geburt von einem Kind am 3 Februar 1984 in Kalifornien.  yumurta-egg-donation
Eizellspende war eine neue Art und Weise für Frauen, die keine Eizellen oder schlechte Eizell-Qualität haben via IVF-Behandlung schwanger zu werden.

Eizellspende ist in einigen europäischen Ländern verboten, jedoch ist es in Griechenland, England, Spanien und Belgien erlaubt. Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und in vielen asiatischen Ländern ist das Verfahren akzeptiert. In Nord-Zypern ist unter bestimmten Umständen Eizellspende erlaubt und in bestimmten Fällen verboten.

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Wie Eizellspende durchgeführt wird

Es gibt zwei Möglichkeiten wie ein Eizellspenderin ausgewählt werden.
Anonym:
Die Eizellspenderin und die Empfängerin sind nicht bekannt und nicht nachvollziehbar und nur begrenzte Informationen während des Behandlungsprozesses werden ausgetauscht sowie Blutgruppe, Haar- und Augenfarbe, Größe, Hautfarbe, Herkunft, etc.
Bekannt:
Die Identität der Eizellspenderin ist oder kann zu einem bestimmten Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Prozedur der Eizellspende

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Bei der Eizellspende werden die Eierstöcke der jeweiligen Spenderin mit Hilfe von Medikamenten stimuliert, so dass mehrere Eizellen heranreifen. Einige Tage später werden der Spenderin unter Narkose die Eizellen entnommen und anschließend künstlich befruchtet. Die entstehenden Embryonen werden der Empfängerin eingesetzt. Vor der eigentlichen Behandlung erfolgt zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Anschließend führt der Arzt die gynäkologische und eine Ultraschalluntersuchung durch. Parallel dazu wird, wenn möglich, das Sperma des Mannes untersucht und kann auch kryokonserviert (eingefroren) werden. Die Patientin erhält zudem Medikamente, die ihre Gebärmutterschleimhaut auf den Embryotransfer vorbereiten.
In den meisten Fällen kann die Behandlung schon im nächsten Menstruationszyklus durchgeführt werden. Der Embryotransfer findet ungefähr am 20. Zyklustag statt – den genauen Termin kennen wir aber erst, nachdem wir die Eizellen der Spenderin gewonnen haben. Durch die Kryokonservierung sinkt die Spermienqualität, deshalb werden die Eizellen durch die ICSI, Methode befruchtet: Die Embryonen werden 3-5 Tage kultiviert, also so lange, bis sie das so genannte Blastozystenstadium erreicht haben. Die verlängerte Kultivierung ermöglicht, genau die Embryonen zum Transfer auszuwählen, welche die besten Chancen haben, sich einzunisten. Generell transferieren wir zwei Embryonen, in Ausnahmefällen auch drei. Der Embryotransfer ist eine schmerzfreie Prozedur. Die Embryonen werden unter Ultraschallkontrolle mit einem dünnen Katheter durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Nach zwei Wochen kann mann sicher erkennen ob eine Schwangerschaft zu Stande gekommen ist.

Wer ist Kanidat für eine Eizellspende?
Eizellspende ist die effektivste Behandlung für Frauen, die in einem Alter sind in welchem Sie keine Eizellen mehr produzieren oder die Eizellen befinden sich in einer schlechten Qualität. Frauen die sich in den folgenden Situationen befinden könnten von Eizellspende profitieren:
Frauen bei denen die Wechseljahre früher begonnen haben
Frauen mit Erbkrankheiten z.B. Turners Syndrom
Frauen, die sich einer Chemotherapie oder Strahlentherapie zur Behandlung von Krebs unterzogen haben
Frauen, bei denen sich die Eierstöcke bei einer Hormonbehandlung schlecht stimulieren lassen
Frauen mit Hemophilia, Duchenne muscular dystrophy oder Huntington chorea
Frauen, die erfolglose IVF-Zyklen erleben
Frauen, die in höherem Alter keine Eizellen mehr haben
Frauen mit genetisch vererbten Krankheiten die von der Mutter übergeben werden

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Eizellspenderin – Notwendige Vorbereitung und Verfahren
Folgende Untersuchungen werden bei der Eizellspenderin durchgeführt:
Psychologische Tests werden zuerst durchgeführt, die das geistige Wohlbefinden des Spenderkandidaten testen. Kandidaten die positiv auf depressive Persönlichkeitsstörung, Psychose oder neurotischen Tests reagieren werden disqualifiziert.

Serologische Blutuntersuchung: Infektionskrankheiten sowie HBsAg, HCV, HIV, Syphilis, Chlamydien, CMV und Thalassämie werden getestet.

Die Spenderkandidaten durchlaufen eine gynäkologische Untersuchung, in der die Eizellreserve und Antralfollikel beurteilt werden, um sicher zu stellen, dass Sie geeignet sind Eizellspenderin zu werden. Bluttests wie LH, FSH und AMH definieren noch, ob die Eizellspenderin fruchtbar ist oder nicht. Transvaginale Scans werden durchgeführt, um zu bestätigen, ob die Spenderin ein Kandidat für den Stimulationsvorgang ist.
Gentests: Eine Chromosomenanalyse wird durchgeführt, um Thalassämie und Zystische Fibrose (Mukoviszidose) auszuschließen. Weitere Krankeheiten können auch untersucht werden. Eine Liste von Krankeheiten finden Sie unter der Rubrik: PID.

Paare, die eine Eizellspendebehandlung brauchen bekommen eine Auswahl von Eizellspenderinnen, bei denen nicht nur die Eigenschaften passen sondern auch die Blutgruppe.

Sobald die Auswahl getroffen ist, wird die Eizellspenderin informiert und die Vorbereitungen beginnen. Die Eizellstimulation beginnt am 2. oder 3. Tag der Menstruation. Sobald die Eizellen reif genug sind wird die HCG oder GnRH-Analogon-Injektion eingenommen, welche dann ein Fenster von 35 – 36 Stunden Zeit gibt, um die Eizellen unter Vollnarkose zu entnehmen. Sobald die Eizellen gesammelt werden, werden sie dann im Labor vorbereitet und mit der ICSI Methode befruchtet. Die Embryonen, die sich gut entwickeln, werden dann für die Übertragung vorbereitet.

Die Eizellspenderin und die Empfängerin werden unter keinem Umstand Kontakt haben. Alle persönlichen Daten sind privat und werden vertraulich behandelt.

Information und Beratung für die Eizellspenderin 

 

Die Eizellspenderin unterschreibt (freiwillig) eine Einverständniserklärung bevor der Prozess beginnen kann. In der Einverständniserklärung wird vereinbart, dass sie bereit ist Ihre Eizellen bereitzustellen und dass jedes Kind das mit Ihren gespendeten Eizellen geboren wird, rechtlich nicht ihr Kind ist und dass die Frau, die die Eizellen bekommt die Erziehungsberechtigten ist.
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Familien haben das Recht, Informationen über die Eizellspenderin zu bekommen, solange der Name des Eizellspenders nicht bekannt gegeben wird oder sonstige Informationen, welche die Identität des Eizellspenders offenlegen könnte. Die Informationen für beide Parteien sind vertraulich und bleiben zwischen Arzt und Patient. Die Identität des Eiszellspenders wird nur bekannt wenn es unter rechtlichen Umständen erforderlich ist. Die Eizellspenderin hat das Recht, die Behandlung jederzeit zu beenden. Die Komplikationen, die mit der Behandlung verbundenen sind, werden mit den Patienten ausführlich besprochen.

Empfänger der Eizellspende
Es ist notwendig, dass die Familie gut vorbereitet ist. Sie werden über die Phasen des Verfahrens umfassend informiert. Für die Mutter beginnt das Verfahren mit einem Ultraschall. Dann werden die notwendigen Blutwerte geprüft. Es ist auch notwendig, dass das Spermium des Mannes auch Untersucht wird.

  1. HSG (Hysterosalpingographie)

Die Untersuchung kann ambulant durchgeführt werden und erfolgt auf einer Röntgendurchleuchtungsliege. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Zu Beginn der Untersuchung wird der Muttermund mit einer speziellen Zange gefasst, desinfiziert und das Kontrastmittel über den Muttermund in die Gebärmutter gespritzt. Von der Gebärmutter aus fließt das Kontrastmittel in die beiden Eileiter und tropft bei deren Durchgängigkeit schließlich über die freien Enden der Eileiter in die Bauchhöhle. Der Einstrom und die Verteilung des Kontrastmittels werden durch mehrere Röntgenaufnahmen dokumentiert. Beim sogenannten „Durchblasen“ der Eileiter (Pertuberation) wird Kohlensäuregas über den Muttermund in die Gebärmutter und die Eileiter eingeleitet. Anhand der Druckverhältnisse kann ein Verschluss der Eileiter festgestellt werden.
Hinweiss – sollte bei der HSG Untersuchung der Verschluss der Eileiter festgestellt werden, sollten Sie sich nicht in Panik versetzen. Die Eileiter sind nicht nötig um Schwanger zu werden.

yumurta donasyonuEndometrium Untersuchung mit USI (ultrasound contrast imaging)

Der einfachste und effektivste Weg um das Gewebe der Innenseite der Gebärmutter (Endometrium) zu testen ist durch USI. Mit Hilfe der USI wird die Wanddicke der Gebärmutter untersucht. Es ist wichtig die Probleme der Innenseite der Gebärmutter zu identifizieren bevor eine IVF Behandlung angewendet wird. Das Endometrium reagiert empfindlich auf das Hormon Östrogen einer Frau. Durch eine erhöhte Östrogen-Produktion nach der Menstruation baut sich das Endometrium auf und wird nach dem Eisprung unter dem zusätzlichen Einfluss des Progesterons so umgewandelt, dass sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann. Damit das Endometrium den Embyo einnisten lässt muss für mindestens zehn Tage ausreichend Estradiol produziert werden und dann darf erst das Hormon Progesterone ausgestzt werden.

Für die Vorbereitung einer Schwangerschaft sind folgende Abläufe zu betrachten:

  • Für mindestens zehn Tage muss das Hormon Estradiol im Endometrium ausreichend produziert werden, und dann darf erst das Hormon Progesterone ausgestzt werden. Das Endometrium sollte eine Dicke zwischen 8mm-14mm
  • Erreichen.
    Estradiol muss weiterhin für 24 Tage im Blut gefunden werden so dass die Menstruation nicht beginnt. Es gibt keine vereinbarte Zeit, wie lange Estradiol weiter eingenommen werden soll
  • Bis sich der Embryo einnistet.
    Nach ungefähr fünf Tagen nach der Implantation beginnt die Plazenta Estradiol und Progesterone auszuschütten.
    Estradiol und Progesterone wird für den Eizellspendeprozess und den Embyospendeprozess eingenommen. Es erschwert den Prozess wenn der Patient seinem natürlichen Hormonzyklus folgt.

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Wenn das Endometrium länger als sieben Tage den hormon Progesterone ausetzt wird, wird sich keine Schwangerschaft ergeben. Der Progesterone darf nicht mehr als 1.85 erreichen. Deshalb muss mindestends zehn Tage Estradiol ausgetzt werden. Dann muss geschaut werden, wie alt oder in welchem Status der Embryo ist, um dann sicher zu stellen dass genau der Zeitpunkt gewählt wird, bei dem dann auch der richtige Wert von Progesteron besteht.